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Die Holzfarbe Schwedenrot

Zum Streichen von Holzhäusern

Ein schwedisches Landhaus: Wer wird sich da etwas anderes als ein rot gestrichenes Holzhaus mit weißen Eckpfosten und Fensterrahmen vorstellen? Es ist weit mehr als ein Klischee, denn in Schweden ist vor allem außerhalb der großen Städte Rot die dominierende Hausfarbe. "Schwedenrot" wird dieser charakteristische daher hierzulande auch genannt, während die Schweden selbst von "Falunrot" sprechen. Schweden ist zu 50 Prozent mit Wald bedeckt. Dominierende Baumarten in Schweden sind Birke, Fichte und Kiefer. In Västergötland befindet sich der nördlichste Buchenwald der Erde.

Schweden ist nicht nur einer der größten Holzproduzenten der Welt, man baut dort auch bereits seit vielen Generationen Häuser aus Holz. Dies trotz des extrem wechselhaften und im Winter recht grimmigen Klimas.

Zum Schutz dieser Holzhäuser steht eine moderne Holzfarbe zur Verfügung, die für jegliches Holz anwendbar sind. Die Firma Moose Färg hat langjährige Erfahrung in der Herstellung des leuchtenden Schwedenrots, das Schwedens Städte so liebenswert macht.

Die Holzfarbe Schwedenrot

Herstellung & Herkunft

Schwedenrot oder auch Falunrot, kommt aus dem schwedischen Ort Falun. Das aus dem Abraum des Kupferbergbaues in Falun gewonnene Pigment Schwedenrot wurde ab dem 16. Jahrhundert als Außenanstrich beliebt, da es den in Schweden vorherrschenden Holzhäusern eine Farbe gab, die an die Backsteinbauten wohlhabender Mitteleuropäer erinnerte.

Die Wirkung von Schwedenrot beruht auf dem Prinzip der Schlammfarben. Nach dem Anstrich bildet sich eine Art Sandschicht auf dem Holz. Schwedenrot hat einen interessanten Nebeneffekt: Je nach Witterung verändert Schwedenrot die Intensität seines Farbtons (je trockener, desto leuchtender ist Schwedenrot). Die Lebhaftigkeit der Farbe ist wunderschön und sicherlich auch ein Grund dafür, dass man sich in Sachen Holzschutz immer häufiger auch in Deutschland für dieses Naturprodukt entscheidet.

Für eine gute Farbe benötigt man: Pigment und Füllmittel, um sie streichfähig zu machen und um eine Basis für das Pigment und ein trocknendes Öl zu schaffen, das nach ein oder zwei Stunden aushärtet. Die Farbe sollte schließlich gut auf der Oberfläche haften.

Der hohe Anteil von Kieselsäure bewirkt, dass das Holz, selbst in diesem rauhen skandinavischen Klima hervorragend geschützt wird.

Leinöl ist traditionell sehr gut geeignet. Leinöl wird aus den Flachs- bzw. Leinsamen gepresst. Inzwischen wird es weitestgehend aus Südamerika importiert.

Leinöl reagiert sehr langsam, deshalb wird es erhitzt, es reagiert dann auf die Luft und trocknet somit schneller. Selbst dann dauert es noch einige Zeit und daher werden metallorganische Verbindungen in der Farbe, sogenannte Sikkative (Trockenstoffe) als Katalysatoren genutzt

Die Holzfarbe Schwedenrot

Das richtige Holz

Holz streichen erfordert vorab sorgfältige Überlegungen! Zunächst ist die Art des Holzes wichtig, da ein gutes Ergebnis von der richtigen Kombination des Holzes mit der Holzfarbe abhängt.

Relativ offene Holzarten wie Kiefer, Fichte, Lärche und andere Pinienarten haben eine großporige Oberfläche, auch im Holz. Zwar gibt es langsam wachsende Arten (sibirische Kiefer), die eine etwas dichtere Zellstruktur haben, aber im Vergleich zu anderen Holzarten sind diese "offen".

Kontakt

Schwedischer Farbenhandel Moose Färg
Smitschagen B.V.

De Dreef 32
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Niederlande

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